Wichtige Punke bei Prospekteverteilung
Hier noch die wichtigsten Punkte für die Gestaltung Ihrer Flugblätter:
Low-Budget Flugblattgestaltung
1 DER RICHTIGE ZEITPUNKT FÜR POSTWURF ODER FLYER
-Flugblätter und Postwurfaktionen sind KURZFIRSTIG einsetzbar und haben auch beim Empfänger hohe Aktualität. Vermeiden Sie daher zu lange vor einer Aktion Flugblätter zu verteilen.
-Flyer sind noch kurzfristiger einsatzbereit und wirken auch auf den Empfänger NOCH aktueller und drängender. Bekommt man einen Flyer in die Hand gedrückt, weiß man, das JETZT etwas passiert. Das man JETZT irgendwo hingehen soll (z.B.: Mittagsmenü, Disco, Ausverkauf, Event, etc.)
Hier ein Beispiel:
Bei einem Ausverkauf oder einer Geschäftseröffnung wäre die Verteilung per Postwurf höchstens 1 Woche vor der Eröffnung ideal. Wenn noch Budget übrig ist, dann machen Sie noch eine Postwurfsendung 1 Tag vor der Eröffnung – oder lassen Sie einen Flyer an stark frequentierte Stellen von einigen Personen verteilen.
2 DIE MAGISCHEN WORTE
-Auch in diesen Werbemitteln sind es äußerst wichtige Worte: NEU, NEUERÖFFNUNG, VORTEIL, GRATIS, GARANTIERT, UNVERBINDLICH……..
-Achten Sie aber bei GRATIS-Zugaben auf die jeweiligen Wettbewerbsrichtlinien.
3 BEI POSTWURF/FLUGBLATT IST DAS GEWICHT WICHTIG
-Warenproben wie Klick Laminat Proben sind sehr beliebt, hier ist das Gewicht der Probe meist bedeutend höher als jedes Flugblatt aber der erzielte Aufmerksamkeits- und Test-Effekt bei Konsumenten entschädigt meist für die hohen Kosten.
-Beilagen/Postwurf/Flugblatt werden nach Gewicht verrechnet. Bitte achten Sie darauf, dass die jeweiligen Gewichtsgrenzen nicht überschritten werden. Ihr Drucker kann Ihnen in diesem Fall sicher beratend zur Seite stehen. Je nach Größe, Seitenzahl und Papierart, berechnet er das Gesamtgewicht Ihres Druckwerkes.
4 AUCH IN POSTWURF/FLUGBLATT IST DIE AUFFÄLLIGE HEADLINE WICHTIG
-Ihre Beilage/Postwurf/Flugblatt muss ein grafisches Zentrum haben.
-Informieren Sie sich auch hier vorher, wie in Ihrem Wunschmedium (in diesem Fall mit Beilagen) geworben wird. Werben Sie natürlich: ANDERS ALS DIE ANDEREN!
-Als Beilage/Postwurf/Flugblatt bieten sich idealer Weise an:
EINE HAUSZEITUNG
EIN WERBEBRIEF
EINE WERBEANTWORTKARTE
EIN IMAGEPROSPEKT
EIN PRODUKT BEZ. ANGEBOTSPROSPEKT
-Planen Sie eine gute halbe Seite für den Eyecatcher bzw. die Erregung der Aufmerksamkeit ein, entweder grafisch oder auch durch eine auffällige Headline.
5 SEIEN SIE RUHIG “WERBLICH”
-Eine Beilage/Postwurf/Flugblatt hat die gleichen Probleme wie eine Anzeige. Sie muss auffallen und sich von der Konkurrenz abheben.
-Viel Raum für Text und Grafik hat einen großen Nachteil: Man denkt oft, dass man jedes Thema, jeden Vorteil und jede noch so unwichtige Information unterbringen muss. Genau das bedeutet aber den sicheren “Werbetod”. Konzentrieren Sie sich auf wenige Vorteile und präsentieren Sie diese in den hellsten Farben. Verzetteln Sie sich nicht und vergessen Sie nicht die Hauptaussage!
-Postwurf/Flugblatt sind vom Aufbau wie ein Direkt-Mailing. Der einzige Unterschied – Sie kennen den Empfänger der Werbebotschaft nicht. Im Mailing wissen Sie vorher wenn Sie anschreiben wollen und können darauf im Text eingehen. Bei Beilage/Postwurf/Flugblatt ist das nicht der Fall. Dennoch müssen Sie wie im Mailing auf eine REAKTION hinarbeiten: das JA auf der Antwortkarte, das Rücksenden der Antwortkarte, die Terminvereinbarung per Telefon, das betreten Ihres Geschäfts oder Lokales. Teilen Sie dem Leser mit, was Sie von ihm erwarten und LOCKEN Sie, WERBEN Sie um Ihren zukünftigen Kunden (siehe Direkt-Mailing)
6 WERBERAUM NICHT UNGENUTZT LASSEN!
-Erklären Sie Ihr Angebot und informieren Sie Ihre Kunden über “alle” Vorteile. Wenn jemand etwas kaufen soll und will, dann möchte er es ganz genau wissen.
-TEXT – Keine Angst vor viel Text!
- Je kleiner das Werbemittel desto mehr Text kann untergebracht werden, ohne an Werbewirkung zu verlieren. Kostbarer Werberaum wird so nicht verschwendet sondern optimal genutzt.
7 NOCH MEHR AUFFÄLLIGKEIT? DANN “ZERSCHNEIDEN” SIE IHR SCHÖNES FLUGBLATT!
-Auffällige Formate erregen die Aufmerksamkeit im Postkasten! Versuchen Sie daher, Ihr Flugblatt oder Ihr Prospekt möglichst ungewöhnlich zu gestalten.
-LOW BUDGET: Zum Beispiel mit einem Puzzle - machen Sie aus Ihrem Flugblatt ein Puzzle und stecken Sie die Teile in ein durchsichtiges Kuvert. Schon ist die Aufmerksamkeit erregt und die Beschäftigung mit Ihrer WERBUNG wird intensiv. Aber bitte - für seine Arbeit und Mühe, sollte unser Puzzler dann auch etwas bekommen, sonst ist er frustriert. Also Gutscheine oder Vergünstigungen anbieten. Er freut sich und wird angelockt!
8 DENKEN SIE IMMER DARAN – DER KUNDE MUSS “REAGIEREN”!
-Daher sollte in Postwurf/Flugblatt auch immer eine Antwortkarte eingeplant sein. Sie wollen schließlich nicht nur Kunden, sondern auch Interessenten. Die bekommen Sie mit dem Zusatz: “Informieren Sie sich UNVERBINDLICH”.
9 KEIN EINZELNES FLUGBLATT SONDERN EIN GUTSCHEINHEFT!
-Auch hier ist es genaue Selbstbeobachtung. Flugblätter sortiere ich sofort aus (natürlich werfe ich immer einen Blick darauf – VORTEIL – SCHNÄPPCHEN!) Finde ich jedoch ein Gutscheinheft, dann habe ich mir auch angewöhnt IMMER alle Gutscheine kurz durchzublättern. Natürlich auf der Suche nach einem konkreten VORTEIL für mich und meine Bedürfnisse.
-Schnellen und guten Werbeerfolg garantieren wir Ihnen auch wenn Sie zum Beispiel alleine oder noch besser, gemeinsam mit einigen anderen Unternehmen ein Gutscheinheft konzipieren!
10 NUTZEN SIE DIE GUTE ALTE ANTWORTKARTE ALS FLUGBLATT
-”Dialogwerbemittel” nennt man Antwortkarten. Dialogwerbung will, wie der Name schon sagt, einen Dialog mit dem “NOCH-NICHT-KUNDEN” aufbauen, um ihn zum Interessenten und vielleicht zum Kunden zu machen.
-Flyer als Antwortkarten, sind in den letzten Jahren, wieder sehr in Mode gekommen. Hier ist es wichtig – zu einer Handlung aufzufordern:”senden Sie uns diese Antwortkarte” und eine “Belohnung” in Aussicht zu stellen. Und sei es nur GRATIS Informationen.
11 NUTZEN SIE KUPONS UND GUTSCHEINE ALS FLUGBLATT
-Der Konsument ist IMMER auf der Suche nach einem SCHNÄPPCHEN. Nach einem VORTEIL!
Er möchte ein SCHNÄPPCHEN ODER EIN VORTEIL, geben Sie ihm eins! Je besser Ihr Angebot, desto stärker werden Ihre Kunden darauf reagieren.
Mit minus 10 % lockt man heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.
Wir hatten einmal eine Einkaufstraße mit 15 Unternehmern als Kunden. Ich habe ein Gutscheinflugblatt vorgeschlagen, jeder Unternehmer konnte ein Angebot auswählen und das wurde auf einen Gutschein gedruckt. Ein Schuhgeschäft bot das 2 paar Schuhe für minus 50% an und verkaufte innerhalb von 1 Tag 70 Stück. Ein Bekleidungsgeschäft bot 2 Shirts zum Preis von 1 an – es wurden 120 verkauft. Ein Elektrohändler bot einen Toaster für Statt 24,00 für 19,99 an. Er verkaufte nur 5 Stück.
LASSEN SIE SICH NICHT LUMPFEN!!!!!!
WIR WISSEN,WAS IHR FLYER WÜNSCHT!